Jazz in Hamburg - Modern & Free Jazz Live Konzerte




VERANSTALTUNGEN


JULIAN ERDEM QUARTET feat. THOMAS MORGAN und LATE NIGHT CONCERT

Datum:12.12.2018
20:00

JULIAN ERDEM QUARTET feat. THOMAS MORGAN (New York/Berlin)
CD release Tour „Little Flower“
Can Olgun – p
Keisuke Matsuno – git
Thomas Morgan – b
Julian Erdem – dr

LATE NIGHT CONCERT
Konstantin Herleinsberger – ts
Tilman Oberbeck – b
Dirk Dhonau – dr


JULIAN ERDEM QUARTET
Der junge Berliner Jazz-Schlagzeuger Julian Erdem zählt zu den vielversprechendsten aufstrebenden Stimmen des zeitgenössischen deutschen Jazz. Das im Sommer 2017 veröffentlichte Album “Little Flower“ mit seinem New Yorker Quartett erweckte auf Anhieb großes Interesse und besticht durch eine ungewöhnliche musikalische Reife.

“All of the playing is at a very high level and there is a great deal of group listening and interplay going on. Lyrical and beautiful, almost transcendental” (Scott Reeves, Director of Jazz Studies, City College of New York).

“Little Flower” entstand während des dreijährigen Aufenthalts von Julian Erdem in New York. Thematisch beschäftigt sich der Schlagzeuger und Komponist dabei mit der Vorstellung einer “kleinen Blume” als Sinnbild für das Zerbrechliche, das Ungeschützte und dadurch Echte in uns. Die vielseitige Musik von “Little Flower” erweckt komplexe Emotionen, die zwischen Melancholie, Hoffnung und Vergebung schweben. Der im Jazz verwurzelte Stil des Albums spielt mit freier Improvisation und subtil verbundenen Klängen. Dabei geht jedoch niemals der Bezug zum lyrisch-melodisch dargestellten Inhalt verloren. Die Zerbrechlichkeit und Ursprünglichkeit der kleinen Blume bleiben der rote Faden, der die Kompositionen verbindet. Beim Komponieren und Improvisieren strebt der Schlagzeuger mit seiner Band danach, dieses Ursprüngliche zu beschützen, wachsen oder einfach nur sein zu lassen, wie es ist. Seinem Quartet mit Can Olgun am Klavier, Keisuke Matsuno an der Gitarre und Thomas Morgan am Bass, gelingt auf Julian Erdems Debütalbum eine Musik voller Tiefe, die mit geduldiger Ruhe eine kraftvolle Wärme ausstrahlt.

Diese phantastische New Yorker Band bringt er nun nach Deutschland und wird im Rahmen seiner offiziellen CD-Release-Tour sein neues Album bei uns vorstellen.



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Jeden Mittwoch ab 19:30Uhr,

Konzertbeginn ab 20:00Uhr.


FATJAZZ urban exchange

im

Uebel&Gefährlich
Turmzimmer

Feldstraße 66, 20359 Hamburg

(rechter Eingang IV. Etage)


Eintritt 10,- / ermäßigt 6,-

* Sonderkonzerte 15,- / 10,-



Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für freies Improvisationsspiel im Jazz seit den 1960er Jahren,

andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz und auch darüber hinaus bereithält.

Der Begriff selbst kann zu Missverständnissen führen, da eine Freiheit in Bezug auf die herkömmlichen Spielhaltungen des Jazz nur bedingt genutzt wird und es neben einer völligen Freiheit in der Form durchaus Improvisationen gibt, die auf Kompositionen und kompositionsähnlichen Absprachen über Strukturen beruhen.


Free jazz is an approach to jazz music that was first developed in the 1950s and 1960s as musicians attempted to alter, extend, or break down jazz convention, often by discarding fixed chord changes or tempos. Though the music of free jazz composers varied widely, a common feature was dissatisfaction with the limitations of bebop, hard bop, and modal jazz that had developed in the 1940s and 1950s. Often described as avant-garde, free jazz has also been described as an attempt to return jazz to its primitive, often religious, roots and emphasis on collective improvisation.