Jazz in Hamburg - Modern & Free Jazz Live Konzerte

Die hamburger Jazzreihe FATJAZZ urban exchange präsentiert:

 

 

VERANSTALTUNGEN


TRIEBWERK HORNUNG und GOLEM JAM SESSION

Datum:08.11.2017
20:00


TRIEBWERK HORNUNG
Ludwig Hornung – p, comp
Wanja Slavin – sax
John Schröder – dr

Triebwerk Hornung

Triebwerk Hornung – Triebwerk Hornung (Cover)Eine nicht so ganz übliche Besetzung bildet das Trio Ludwig Hornung, Wanja Slavin und John Schröder mit Fender Rhodes, Saxofon und Schlagzeug. Doch die erweist sich bei diesem Debüt als genau die richtige Triebfeder für ihre sehr direkte, vorwärtstreibende Musik. Hier wird nicht nur voller Energie und Lust ausgelassen frei improvisiert, sondern auch Kommunikation in allen Facetten betrieben. Hornung haut oft kraftvoll-rockig oder mal funky in die Tasten, entlockt seinem elektrischen Klavier aber auch zarteste Töne, zu denen Slavin lyrische Passagen spielt und Schröder mal verträumt, mal enorm rhythmisch Felle und Becken bearbeitet. Diese Musik ist derart intensiv und den so erzeugten Druck spürt man fast körperlich. Dann gibt es nach fast 60 Minuten Powerplay noch einen ziemlich lustigen „Hidden Track“, bei dem in wunderbar satirisch überspitzten Dialogen der zwischenmenschliche Alltagswahnsinn kolportiert wird. Grandios!

Text
Olaf Maikopf
, Jazz thing 117

GOLEM JAM SESSION
mit Nathan Ott und John Schröder



Zurück zur Übersicht


Jeden Mittwoch ab 19:30Uhr,

Konzertbeginn ab 20:00Uhr.


FATJAZZ urban exchange

Golem
Große Elbstraße 14
22767 Hamburg

Eintritt 10,- / ermäßigt 6,-

* Sonderkonzerte 15,-



Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für (harmonisch) freies Improvisationsspiel im Jazz seit den 1960er Jahren. Andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz und auch darüber hinaus (etwa in der Intuitiven Musik) bereithält. Der Begriff selbst kann zu Missverständnissen führen, da eine Freiheit in Bezug auf die herkömmlichen Spielhaltungen des Jazz nur bedingt genutzt wird und es neben einer völligen Freiheit in der Form (Free Form Jazz) durchaus Improvisationen gibt, die auf Kompositionen und kompositionsähnlichen Absprachen über Strukturen beruhen.


Free jazz is an approach to jazz music that was first developed in the 1950s and 1960s as musicians attempted to alter, extend, or break down jazz convention, often by discarding fixed chord changes or tempos. Though the music of free jazz composers varied widely, a common feature was dissatisfaction with the limitations of bebop, hard bop, and modal jazz that had developed in the 1940s and 1950s. Often described as avant-garde, free jazz has also been described as an attempt to return jazz to its primitive, often religious, roots and emphasis on collective improvisation.