Jazz in Hamburg - Modern & Free Jazz Live Konzerte




Preisverleihung an Jazzbassist Giorgi Kiknadze
am 21.04.2021 ab 20Uhr aus dem YokoClub



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  und Freunde,
  
aufgrund der aktuellen Pandemie-Entwicklung
    werden ab dem 24.02.2021 die Veranstaltung vorerst
als Streaming Konzerte auf dem YouTube Kanal 
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  Euer FAT JAZZ Team:
Gabriel, Oliver, Simon und Hans-Martin

  
    25.11..2020



Streaming Konzert

vom 14. April 2021


DIE LETZTE HOFFNUNG




VERANSTALTUNGEN


Werner Burkhardt Musikpreis an Jazzbassist Giorgi Kiknadze

Datum:21.04.2021
20:00

Werner Burkhardt Musikpreis an Jazzbassist Giorgi Kiknadze

Preisverleihung im Rahmen der Konzertreihe FatJazz im YOKO als Stream

Der Hamburger Jazzbassist Giorgi Kiknadze bekommt den mit 7.500 Euro dotierten Werner Burkhardt Musikpreis 2020. Die Preisverleihung findet im Rahmen eines Konzerts der Reihe FatJazz im YOKO (ohne Publikum) statt und wird am Mittwoch, den 21. April 2021 um 20 Uhr auf www.fatjazz.de ausgestrahlt. Gesa Engelschall, geschäftsführender Vorstand der Hamburgischen Kulturstiftung, überreicht die Auszeichnung. Die Laudatio hält Tom R. Schulz, Pressesprecher der Elbphilharmonie und Mitglied der Jury. Das Konzert spielt Giorgi Kiknadze mit Frank Delle (Saxofon), Percy Pursglove (Trompete), Lukas Klapp (Klavier) und Moritz Baumgärtner (Schlagzeug). Auf dem Programm stehen Werke, die er in den letzten zwei Jahren für gemeinsame Projekte mit diesen Musikern in ganz unterschiedlichen Konstellationen geschrieben hat. Im Anschluss, um 21.30 Uhr, lädt die Hamburgische Kulturstiftung in einem virtuellem Künstlergespräch dazu ein, mehr über den Preisträger zu erfahren. Eine Anmeldung für das Gespräch ist per E-Mail an die Hamburgische Kulturstiftung möglich, der Stream von Preisverleihung und Konzert ist frei zugänglich.



Den Werner Burkhardt Musikpreis verleiht die Hamburgische Kulturstiftung seit 2012 an herausragende junge Hamburger Jazzmusiker bis 40 Jahre. Damit erfüllt sie das Vermächtnis des 2008 verstorbenen Musikkritikers Werner Burkhardt, der für diesen Zweck der Stiftung sein Vermögen vermacht hatte. Gesa Engelschall: »Wir freuen uns sehr, den leidenschaftlichen Jazzbassisten und Komponisten Giorgi Kiknadze auszuzeichnen und danken der Jury für ihre hervorragende Wahl, die sicher im Sinne des Preisstifters gewesen wäre. Die von uns seit vielen Jahren geförderte Reihe FatJazz, bei deren allererstem Konzert im August 2010 kein Geringerer als unser Preisträger aufgetreten ist, bietet den perfekten Rahmen für diese Preisverleihung.« In der Begründung der Jury heißt es: »Verlässlich und stilsicher als Begleiter, virtuos als Solist, tiefgründig als Komponist – die bedingungslose Hingabe von Giorgi Kiknadze an die Musik ist begeisternd. An seinem Instrument hat er einen eigenen, unverkennbaren Klang entwickelt, kernig, warm und singend. Sich nie in den Vordergrund drängend, dabei präsent und innovativ, findet er in jedem Kontext einen Platz zur Entfaltung seiner Ideen.« Mitglieder der Jury waren Alex Holzwert (Karsten Jahnke Konzertdirektion), Philipp Püschel (JazzLab u. a.), Tom R. Schulz (Elbphilharmonie/Laeiszhalle), Ulrich Stock (Die ZEIT) und Lisa Wulff (Hamburger Jazzpreisträgerin 2020).



1982 in Tiflis geboren und in einer Musikerfamilie aufgewachsen, mit der er 1991 nach Lübeck zog, spielte Giorgi Kiknadze bereits als Kind Cello, Klavier und Gitarre. Nach dem Abitur absolvierte er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sein Studium im Fach Jazzkontrabass bei Prof. Lucas Lindholm. Seitdem ist er mit seinem charaktervollen Spiel aus der Hamburger Szene nicht mehr wegzudenken. 2014 gründete er mit Frank Delle, Lukas Klapp und Konrad Ullrich das Giorgi Kiknadze Quartett, mit dem er 2019 das Album »paysage« mit eigenen Kompositionen bei Unit Records veröffentlichte. Im Trio mit Rainer Böhm und Konrad Ullrich interpretiert er Musik aus seiner Heimat Georgien und mit Adrian Hanack, Silvan Strauß, Sven Kerschek und Lukas Klapp – als Formation H.S.K.K.K. – Stücke von David Bowie. Weiterhin spielt er im Quartett von Anna-Lena Schnabel, in Gabriel Coburgers Pocket Band sowie mit zahlreichen weiteren Bands und Musiker*innen.


Der Hamburger Journalist und Musikkritiker Werner Burkhardt (1928–2008) schrieb mehrere Jahrzehnte für Zeitungen wie die Süddeutsche Zeitung, Die WELT und ZEIT über Musik, Theater und Oper. Genregrenzen waren ihm dabei fremd. Besonders leidenschaftlich liebte er den Jazz. 2002 erschien im Oreos Verlag die Textsammlung »Klänge, Zeiten, Musikanten – ein halbes Jahrhundert Jazz, Blues und Rock«. Werner Burkhardt war lange Zeit Mitglied im Kuratorium der Hamburgischen Kulturstiftung und vermachte dieser sein Vermögen, um nach seinem Tod Hamburger Nachwuchsmusiker*innen mit dem Werner Burkhardt Musikpreis auszuzeichnen. Bisherige Preisträger waren der Gitarrist Sven Kerschek (2012) und der Pianist Matthias Winnitzki (2014). Der heute mit 7.500 Euro dotierte Preis für herausragende Hamburger Jazzmusiker*innen bis 40 Jahre wird von nun an wieder alle zwei Jahre verliehen. Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Verleihung des Werner Burkhardt Musikpreises 2020 im Jahr 2021 statt. Der Preis wird 2022 wieder vergeben.



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Jeden Mittwoch ab 19:30Uhr,

Konzertbeginn ab 20:00Uhr.


FATJAZZ urban exchange

im

YOKOCLUB

Valentinskamp 47,
20354 Hamburg,
gegenüber der Laeiszhalle.


Eintritt 15,- / ermäßigt 8,-




Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für freies Improvisationsspiel im Jazz seit den 1960er Jahren,

andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz und auch darüber hinaus bereithält.

Der Begriff selbst kann zu Missverständnissen führen, da eine Freiheit in Bezug auf die herkömmlichen Spielhaltungen des Jazz nur bedingt genutzt wird und es neben einer völligen Freiheit in der Form durchaus Improvisationen gibt, die auf Kompositionen und kompositionsähnlichen Absprachen über Strukturen beruhen.


Free jazz is an approach to jazz music that was first developed in the 1950s and 1960s as musicians attempted to alter, extend, or break down jazz convention, often by discarding fixed chord changes or tempos. Though the music of free jazz composers varied widely, a common feature was dissatisfaction with the limitations of bebop, hard bop, and modal jazz that had developed in the 1940s and 1950s. Often described as avant-garde, free jazz has also been described as an attempt to return jazz to its primitive, often religious, roots and emphasis on collective improvisation.


 

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